Prof. Dr. Rudolf Wachter Rudolf.Wachter@unibas.ch Seminar für Klassische Philologie Universität Basel Nadelberg 6-8 4051 Basel
ProjektkoordinatorIn
Irene Burch Irene.Burch@unibas.ch Latinum electronicum Universität Basel Bernoullistrasse 28 4056 Basel
ProjektpartnerInnen
Prof. Dr. F. Graf
Princeton University
Prof. Dr. F. Rösel
Universitätsrechenzentrum, Universität Basel
Prof. Dr. E. Rigotti
Facoltà di Sc. della communicazione, Università della Svizzera Italiana
Prof. Dr. J.-J. Aubert
Sc. antiquité class., Université de Neuchâtel
Prof. Dr. T. Fuhrer
Klassisch-Philologisches Seminar, Universität Zürich
Zusammenfassung
Das Projekt hat die Schaffung eines Lateinlernprogramms für Anfänger zum Ziel. Das Programm soll die Grundausbildung in Latein, die an der Universität Basel und an den anderen Schweizer Universitäten zur Erfüllung des Lateinobligatoriums an den Philosophischen Fakultäten durchgeführt werden, zunächst unterstützen und längerfristig sogar ersetzen. Das bedeutet: (a) Inhaltlich müssen die Programm-Nutzer eine erste Kompetenzstufe im Verstehen und Übersetzen eines Textes erreichen können; (b) was das Didaktische angeht, muss das Programm interaktiv sein, d.h. Überwachung und Hilfeleistung vonseiten der Lehrkraft und Rückmeldungen von den Studierenden an die Lehrkraft ermöglichen; (c) das Programm soll über Inter- oder Intranet zugänglich sein; (d) das Programm soll allen drei grossen Sprechergruppen der Schweiz dienen (was auch die Vermarktung im Ausland fördern könnte).
Damit diese Ziele erreicht werden können, ist das Projekt in vier Arbeitsgruppen organisiert: (1) eine Programmiergruppe mit Kommunikations- und Programmierspezialisten an der Universität Basel (Prof. Lusti) und der Facoltà di Scienze della Communicazione in Lugano (Prof. Rigotti); (2) eine deutschsprachige Sprachspezialistengruppe an den Universitäten Basel (Prof. Wachter) und Zürich (Prof. Fuhrer); (3) eine französischsprachige Sprachspezialistengruppe an der Universität Neuenburg (Prof. Aubert); (4) eine italienischsprachige Sprachspezialistengruppe an der Facoltà di Scienze della Communicazione in Lugano (Prof. Rigotti). Diese Gruppen werden in engem Kontakt miteinander und mit der Projektleitungsgruppe arbeiten; die Leitung wird beim Seminar für Klassische Philologie der Universität Basel liegen (Prof. Wachter). Desweitern wird eine Expertengruppe mit Mitgliedern aller sieben Schweizer Universitätsinstitute für Klassische Philologie für die laufende Evaluation der Arbeit der Projektgruppen sorgen.
Das Projekt wird sein Produkt nach zwei Jahren vorlegen. Einmal eingeführt, wird das Programm helfen, die Kosten für die Lateingrundausbildung an den Universitäten im Griff zu behalten. Einen Lateinkurs ins Netz zu setzen hat also einen doppelten Zweck: einen finanziell-bildungspolitischen und einen wissenschaftlichen.